Industriekultur & Naturidyll in der Lausitz am See
Bei Lichterfeld-Schacksdorf steht der Camper auf dem Gelände des Besucherbergwerks, abseits der Führungen, direkt vor der Förderbrücke F60. Fünfhundert Meter Stahl, der liegende Eiffelturm. Bis 1992 wurde hier Braunkohle gefördert; wo die Grube war, liegt heute der Bergheider See am Waldrand. Morgens Vogelgezwitscher statt Baggerlärm. Zum Strand ein kurzer Spaziergang. Ringsum die Wälder und Seen der Niederlausitz, dazwischen der Spreewald und Dresden.1
Was Hinterland schreibt
„Den Spreewald kennen alle. Dresden auch. Aber die Niederlausitz genau dazwischen ist noch weitgehend unentdecktes Gebiet. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde hier Braunkohle gefördert. 1992 war damit Schluss. Der Tagebau wurde geschlossen, Restlöcher geflutet.“
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Sehenswürdigkeiten in der Umgebung1
Bergheider See
Geflutetes Tagebau-Restloch, heute Badesee mit Strand am Waldrand. Vom Stellplatz ein kurzer Spaziergang ans Wasser, drum herum lässt sich radeln.
Spreewald
Das Labyrinth aus Fließen nordwestlich der Lausitz, bekannt für Kahnfahrten und Gurken; ein voller Tag auf dem Wasser lohnt den Weg.
Dresden
Rund 57 km entfernt, mit dem Fürstenzug aus Meissener Porzellan und dem Blauen Wunder über der Elbe; der Kulturtag der Gegend.
Schloss Doberlug
Renaissanceschloss in der Niederlausitz mit weitem Hof und Museum; ein ruhiger Ausflug, wenn das Wetter drinnen besser aufgehoben ist.
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